Autor: URWORTE | Nils Brauer

  • URWORTE von Arthur Schnitzler

    Worte sind gewiß nicht alles, es gibt immer noch etwas zwischen den Worten, hinter den Worten – aber all dies Unaussprechliche bekommt ja erst einen Sinn dadurch, daß die Worte da sind, und durch die verschiedene Distanz, das verschiedene Verhältnis, das es eben zu den Worten hat.

    Arthur Schnitzler

  • URWORTE von F. Schlegel

    Je mehr man schon weiß, je mehr hat man noch zu lernen. Mit dem Wissen nimmt das Nichtwissen in gleichem Grade zu, oder vielmehr das Wissen des Nichtwissens.

    Friedrich Schlegel

  • URWORTE von Shakespeare

    Wenn alle Menschen nur dann redeten, wenn sie etwas zu sagen haben, würden sie bald den Gebrauch der Sprache verlieren.

    William Shakespeare

  • URWORTE von Goethe

    Neuere Poeten tun viel Wasser in die Tinte.

    J.W. von Goethe

  • URWORTE von Morgenstern

    Die Sprache ist eine ungeheure fortwährende Aufforderung zur Höherentwicklung. Die Sprache ist unser Geisterantlitz, das wir wie ein Wanderer in die unabsehbare und unausdenkbare Landschaft Gott unablässig weiter hineintragen.

    Christian Morgenstern

     

     

  • URWORTE von Georg Simmel

    Die Kunst ist unser Dank an Welt und Leben. Nachdem beide die sinnlichen und geistigen Auffassungsformen unseres Bewußtseins geschaffen haben, danken wir es ihnen, indem wir nun mit deren Hilfe noch einmal eine Welt und ein Leben erschaffen.

    Georg Simmel

  • URWORTE von Adorno

    Kunst ist Magie, befreit von der Lüge, Wahrheit zu sein.

    Theodor W. Adorno

  • URWORTE von F. Schlegel

    In der wahren Prosa muß alles unterstrichen sein.

    Friedrich Schlegel

  • URWORTE von Anatole France

    Wenn fünfzig Millionen Menschen etwas Dummes sagen, bleibt es trotzdem Dummheit.

    Anatole France

  • URWORTE von Christian Morgenstern

    Das Wort reißt Klüfte auf, die es in Wirklichkeit nicht gibt. Sprache ist in unsere termini zerklüftete Wirklichkeit.

    Christian Morgenstern