KI-Regulierung in den USA
KI-Regulierung in den USA verläuft fragmentiert über Bundesbehörden, Bundesstaaten und wechselnde Executive Orders – anders als der einheitliche EU AI Act.
Übersicht
KI-Regulierung in den USA verläuft fragmentiert über Bundesbehörden, Bundesstaaten und wechselnde Executive Orders – anders als der einheitliche EU AI Act.
Die DSGVO regelt seit 2018 EU-weit den Umgang mit personenbezogenen Daten – Grundlage, auf der auch die KI-Verordnung aufbaut, ohne sie zu ersetzen.
Die Europarats-KI-Konvention ist der erste verbindliche Völkerrechtsvertrag zu KI und Menschenrechten – einzige Rechtsgrundlage für die Schweiz.
Die AI Liability Directive war der EU-Vorschlag für eine zivilrechtliche KI-Haftung mit Beweiserleichterung – im Februar 2025 mangels Einigung zurückgezogen.
Der AI Continent Action Plan (April 2025) ist der EU-Kurswechsel von KI-Regulierung zu Wettbewerbsfähigkeit – mit Milliardeninvestitionen und Gigafactories.
Die Produkthaftungsrichtlinie (EU) 2024/2853 erfasst erstmals Software und KI-Systeme als Produkte und begründet dafür eine verschuldensunabhängige Haftung.
Mobley vs. Workday ist die erste US-Klage, die einen KI-Anbieter selbst als Agenten des Arbeitgebers für algorithmische Diskriminierung haftbar macht.
Kneschke vs. LAION ist die deutsche Leitentscheidung zum KI-Training: Ein Opt-out gegen Text- und Data-Mining muss maschinenlesbar sein, sonst wirkt es nicht.
GEMA vs. OpenAI ist das erste deutsche Grundsatzurteil zu KI: ChatGPTs Liedtext-Wiedergabe ist laut LG München I eine unrechtmäßige Vervielfältigung.
Social Scoring bewertet Menschen nach ihrem Sozialverhalten – seit Februar 2025 in der EU verboten, für Behörden wie für private Stellen.