The Embodied Mind
The Embodied Mind (Varela/Thompson/Rosch 1991) begründete den Enaktivismus: Erkennen als Hervorbringen einer Welt im körperlichen Handeln, nicht als Abbilden.
Übersicht
The Embodied Mind (Varela/Thompson/Rosch 1991) begründete den Enaktivismus: Erkennen als Hervorbringen einer Welt im körperlichen Handeln, nicht als Abbilden.
Taking AI Welfare Seriously (Long/Sebo u. a. 2024) fordert, KI-Firmen sollten Bewusstsein und moralischen Status ihrer Systeme schon jetzt ernst nehmen.
The Rediscovery of the Mind (Searle 1992) begründete den biologischen Naturalismus: Bewusstsein als reales, nicht rein funktional erklärbares Hirnphänomen.
Die Physical Symbol System Hypothesis behauptet: Zeichenverarbeitung reicht für Intelligenz aus – Newells und Simons Turing-Vortrag von 1976 als KI-Programm.
Predictive Coding erklärt Wahrnehmung als Vorhersagefehler-Minimierung – eine Brücke zur KI: mögliche Alternative zu Backpropagation, Vorbild für LeCuns JEPA.
Minds, Brains, and Programs ist Searles Aufsatz von 1980 mit dem Chinesischen Zimmer: starke und schwache KI, vier Erwiderungen, heutige Wirkung.
Computing Machinery and Intelligence ist Turings Aufsatz von 1950: Imitationsspiel, neun Einwände, lernende Maschinen und der übersehene Schlussteil.
Das Symbol Grounding Problem fragt, wie die Zeichen eines formalen Systems Bedeutung erhalten, ohne dass ein Mensch sie ihnen verleiht.
Der Total Turing Test verlangt nicht nur sprachliche, sondern sensomotorische Ununterscheidbarkeit – Harnads Antwort auf die Schwäche des Originals.
Die Philosophie des Geistes fragt nach dem Verhältnis von Geist und Körper – und liefert der KI-Debatte die Begriffe für den Streit ums Maschinendenken.