Eugenik (von altgriechisch eugenḗs, „edelgeboren, wohlgeboren”; englisch eugenics) bezeichnet eine ab Ende des 19. Jahrhunderts entstandene wissenschaftliche und politische Strömung, die durch Steuerung der menschlichen Fortpflanzung die genetische Beschaffenheit einer Population in Richtung als wünschenswert deklarierter Merkmale verändern will.
Der Begriff wurde 1883 vom britischen Universalgelehrten Francis Galton geprägt und bezeichnet sowohl ein Forschungsprogramm zur Vererbung sozial relevanter Merkmale als auch ein bevölkerungspolitisches Instrumentarium, das in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in zahlreichen Staaten staatlich institutionalisiert wurde.
Eugenik gilt heute als wissenschaftlich diskreditiert und ist eng mit den schwersten Menschenrechtsverletzungen des 20. Jahrhunderts verbunden – insbesondere mit den im nationalsozialistischen Deutschland verübten Zwangssterilisationen, „Euthanasie”-Morden und schließlich dem Holocaust.
Zusammenfassung
Die Eugenik entstand im Anschluss an die darwinistische Evolutionstheorie und die Wiederentdeckung der Mendelschen Vererbungslehre als Versuch, biologische Erkenntnisse auf gesellschaftliche Probleme anzuwenden. Sie war von Anfang an ein internationales Phänomen mit Anhängern aus konservativen, liberalen, sozialdemokratischen, feministischen und sozialistischen Lagern.
Zwischen etwa 1900 und 1945 wurden in mehr als 30 Staaten eugenisch motivierte Gesetze verabschiedet, die unter anderem Zwangssterilisationen, Eheverbote, Einwanderungsbeschränkungen und Ausgrenzung von Behinderten, psychisch Kranken, „Asozialen” und ethnischen Minderheiten ermöglichten.
In Deutschland radikalisierte sich diese Politik ab 1933 zu einem System massenhafter Sterilisationen und „Euthanasie”-Morde und führte ideologisch direkt in die rassistische Vernichtungspolitik des Nationalsozialismus. Nach 1945 verlor die klassische Eugenik in Wissenschaft und Politik weitgehend an Legitimität; Zwangssterilisationen wurden in mehreren Staaten dennoch bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts fortgesetzt.
Seit den 1990er Jahren werden unter dem Stichwort liberale Eugenik normative Fragen reproduktiver und genetischer Selbstgestaltung neu verhandelt; dieser Diskurs ist von der klassischen Eugenik strukturell unterschieden, aber begrifflich und ethisch eng mit ihr verbunden.
Begriffsgeschichte
Galton und die Begründung
Francis Galton (1822–1911), ein Cousin Charles Darwins, prägte den Begriff eugenics 1883 in seinem Buch Inquiries into Human Faculty and Its Development.
Galton definierte Eugenik als „die Wissenschaft von allen Einflüssen, die die angeborenen Qualitäten einer Rasse verbessern”. Er knüpfte an seine eigenen statistischen Arbeiten zur Vererbung von Begabungen an (Hereditary Genius, 1869) und gründete 1907 die Eugenics Education Society sowie 1911 den weltweit ersten Eugenik-Lehrstuhl an der University of London (Stiftung an Karl Pearson).
Ideengeschichtliche Vorläufer
Eugenische Motive lassen sich bis in die Antike zurückverfolgen – etwa in Platons Politeia (Buch V) mit dem Modell einer geregelten Fortpflanzung der „Wächter”. Im 19. Jahrhundert verband sich der Sozialdarwinismus mit anthropologischen und rassenkundlichen Diskursen zu einer biologistischen Gesellschaftsdeutung, aus der die klassische Eugenik hervorging.
Klassische Eugenik (1880–1945)
Positive und negative Eugenik
Eugenische Programme operierten typischerweise mit zwei Strategien:
- Positive Eugenik: Förderung der Fortpflanzung von als „erblich wertvoll” deklarierten Personen durch Steuersubventionen, Heiratsförderung, ideologische Aufwertung („Mutterkreuz”) und sozialstaatliche Maßnahmen.
- Negative Eugenik: Verhinderung der Fortpflanzung von als „minderwertig” eingestuften Gruppen durch Eheverbote, Zwangssterilisationen, Anstaltsunterbringung und – in radikalisierter Form – Tötung.
USA als Pionierstaat
Der US-Bundesstaat Indiana erließ 1907 das weltweit erste Zwangssterilisationsgesetz; bis 1937 folgten 32 weitere Bundesstaaten. Der Supreme Court legalisierte die Praxis 1927 im Fall Buck v. Bell (mit dem berüchtigten Diktum von Oliver Wendell Holmes Jr.: „Three generations of imbeciles are enough”).
Bis Mitte des 20. Jahrhunderts wurden in den USA mindestens 60.000 Menschen zwangssterilisiert; die letzten dokumentierten Eingriffe fanden noch um 2002 statt. Der US-amerikanische Immigration Act von 1924 schränkte die Einwanderung aus Süd- und Osteuropa unter explizit eugenischer Begründung ein.
Deutsche „Rassenhygiene”
Im deutschsprachigen Raum prägte der Mediziner Alfred Ploetz 1895 den Begriff Rassenhygiene und gründete 1905 die Gesellschaft für Rassenhygiene. Schon in der Weimarer Republik fanden eugenische Konzepte Eingang in sozialhygienische und ärztliche Diskurse, getragen von einer breiten politischen Koalition. Mit der Machtübertragung an die Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 wurde Eugenik staatliche Politik:
- Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses (14. Juli 1933): Grundlage von mindestens 360.000 Zwangssterilisationen bis 1945.
- Nürnberger Rassengesetze (15. September 1935): Eheverbote zwischen „Ariern” und Juden, Aberkennung der Staatsbürgerschaft.
- „Aktion T4” (1939–1941): Systematische Ermordung von mindestens 70.000 Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen in sechs Tötungsanstalten (Grafeneck, Brandenburg, Bernburg, Hadamar, Hartheim, Sonnenstein). Die Tötungsmaschinerie der T4-Aktion lieferte personell und technisch wesentliche Voraussetzungen für die spätere industrielle Vernichtung in den Lagern Bełżec, Sobibor und Treblinka.
- Holocaust: Die nationalsozialistische Vernichtungspolitik ist nicht ausschließlich aus der Eugenik abzuleiten, baut aber strukturell, personell und ideologisch auf eugenisch-rassenhygienischen Voraussetzungen auf.
Skandinavien, Schweiz, Kanada
Auch in liberalen Demokratien wurden eugenische Gesetze erlassen: Dänemark 1929, Norwegen 1934, Schweden 1934, Finnland 1935, Island 1938. In der Schweiz wurden in mehreren Kantonen Zwangssterilisationen praktiziert, ohne dass je ein einheitliches Bundesgesetz erlassen wurde.
In Kanada bestand zwischen 1928 und 1972 ein Sterilisationsgesetz in Alberta. Die Sowjetunion verfolgte eine ambivalente Haltung: Eugenische Forschung wurde zunächst gefördert, ab 1930 unter dem Stichwort „bourgeoise Pseudowissenschaft” verboten – was in einer eigenen, lyssenkistischen Pseudobiologie mündete.
Internationale Resonanz
Eugenische Bewegungen existierten in praktisch allen industrialisierten Staaten; bedeutende internationale Konferenzen fanden 1912 (London), 1921 (New York) und 1932 (New York) statt.
Unter den Befürwortern fanden sich Wissenschaftler, Politiker und Schriftsteller unterschiedlichster politischer Couleur – von Theodore Roosevelt und Winston Churchill bis zu George Bernard Shaw, H. G. Wells und der Feministin Marie Stopes; auf der Linken etwa Sidney und Beatrice Webb sowie Margaret Sanger (mit teils umstrittener Einordnung in der heutigen Forschung).
Eugenik nach 1945
Diskreditierung und Fortsetzung
Mit dem Bekanntwerden der nationalsozialistischen Verbrechen verlor die offene Eugenik nach 1945 weltweit an Legitimität. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (1948) verbürgte das Recht auf Eheschließung und Familiengründung; die UNESCO veröffentlichte 1950/1951 ihre Erklärungen zur Rasse, die wissenschaftliche Rassenkonzepte zurückwiesen. Gleichwohl wurden Zwangssterilisationen in vielen Staaten weiter praktiziert:
- Schweden bis 1975 (insgesamt ca. 63.000 Sterilisierte)
- Finnland bis 1979
- Schweiz in mehreren Kantonen bis in die 1980er Jahre
- Japan unter dem Eugenischen Schutzgesetz (1948–1996) mit mindestens 16.500 Zwangssterilisationen
- USA bis 2002 (letzte dokumentierte Fälle, häufig an Sozialhilfeempfängerinnen und Inhaftierten)
In der EU sind eugenisch motivierte Zwangssterilisationen seit 2009 ausdrücklich verboten.
Aufarbeitung und Wiedergutmachung
Die Aufarbeitung verlief in den meisten Staaten verspätet und unvollständig. In Deutschland erkannte der Bundestag erst 2007 die nach dem Gesetz von 1933 Zwangssterilisierten und 2011 die Opfer der T4-Aktion als NS-verfolgte Gruppen formell an; Entschädigungszahlungen blieben gering.
Schweden, Norwegen, Japan und Kanada haben in unterschiedlichem Umfang Entschädigungsprogramme aufgelegt; die Schweiz erkannte 2014 ein historisches Unrecht an „administrativ Versorgten” und Zwangssterilisierten an.
Wissenschaftliche Einordnung
Die klassische Eugenik gilt heute aus mehreren Gründen als wissenschaftlich diskreditiert:
- Falsche Erblichkeitsannahmen: Komplexe soziale, kognitive und moralische Merkmale lassen sich nicht auf einzelne Gene oder einfache Vererbungsmuster zurückführen.
- Vermischung von biologischen und gesellschaftlichen Kategorien: „Rasse”, „Asozialität”, „Schwachsinn”, „Erbkrankheit” waren in der eugenischen Praxis primär soziale, oft klassen- und ethnisch markierte Kategorien, die als biologische ausgegeben wurden.
- Statistische Fehlschlüsse: Galtons und Pearsons biometrische Modelle setzten essenzialistische Annahmen voraus, die mit der späteren Populationsgenetik (Sewall Wright, R. A. Fisher, J. B. S. Haldane) inkompatibel sind.
- Genealogische Verflechtung mit Rassismus: Der eugenische Diskurs war strukturell und personell mit wissenschaftlichem Rassismus verschränkt.
Heutige Debatte: „Liberale Eugenik”
Begriff und Position
Mit dem Aufkommen reproduktionsmedizinischer Techniken – pränataler Diagnostik, Präimplantationsdiagnostik (PID), assistierter Reproduktion, in jüngerer Zeit CRISPR-basierter Keimbahnedition – wurden ab den 1990er Jahren normative Fragen genetischer Selbstgestaltung in den philosophischen Diskursen neu verhandelt.
Der neuseeländische Philosoph Nicholas Agar prägte 1998 den Begriff liberal eugenics (ausgearbeitet in Liberal Eugenics: In Defence of Human Enhancement, 2004) für eine Position, die elterliche reproduktive Entscheidungen gegen staatliche Lenkung verteidigt: Nicht der Staat solle festlegen, welche Eigenschaften wünschenswert seien, sondern die Eltern im Rahmen ihrer eigenen Wertvorstellungen entscheiden dürfen.
Verwandt sind Julian Savulescus procreative beneficence (die These einer moralischen Pflicht, das Kind mit den besten erwarteten Lebensaussichten zu wählen) sowie Beiträge von John Harris und Allen Buchanan.
Kritik der liberalen Eugenik
Drei zentrale Kritiklinien sind ausführlich diskutiert:
- Jürgen Habermas: In Die Zukunft der menschlichen Natur (2001) argumentiert Habermas, dass eine Person ein Leben nicht als ihr eigenes verstehen könne, wenn ihre fundamentale körperliche und psychische Verfassung Resultat fremder Designentscheidungen sei. Liberale Eugenik untergrabe die Voraussetzungen autonomer Selbstverständigung und damit eine zentrale normative Grundlage liberaler Demokratie.
- Francis Fukuyama: In Our Posthuman Future (2002) sieht Fukuyama in genetischer Enhancement-Praxis die Gefahr, das Konzept einer geteilten menschlichen Natur – und damit die Grundlage von Menschenrechten und Gleichheit – auszuhöhlen.
- Michael Sandel: In The Case Against Perfection (2007) argumentiert Sandel, genetische Enhancement-Praxis fördere eine Designermentalität, untergrabe die Anerkennung der Gabe-Dimension des Lebens (giftedness) und befördere Hyperverantwortlichkeit und soziale Schichtung.
Aus disability-studies-Perspektive (u. a. Tom Shakespeare, Adrienne Asch) wird zudem darauf hingewiesen, dass auch liberale Eugenik durch Selektion gegen bestimmte Eigenschaften Botschaften über den Wert behinderter Lebensformen vermittele.
Aktuelle Anwendungsfelder
- Präimplantationsdiagnostik (PID): In vielen Staaten zugelassen, etwa zur Verhinderung schwerer Erbkrankheiten; in Deutschland nach gerichtlicher Klärung 2010 unter restriktiven Bedingungen erlaubt.
- Polygenes Screening von Embryonen: Ab Mitte der 2010er Jahre bieten Unternehmen (u. a. Genomic Prediction, Orchid, Heliospect) Embryonen-Auswahl nach polygenen Risikoscores für Krankheiten und teils auch nach Eigenschaften wie Intelligenz an. 2025 kamen mit Herasight und dem von Kian Sadeghi gegründeten Unternehmen Nucleus Genomics zwei weitere Anbieter hinzu, die ein breiteres Merkmalsspektrum (u. a. kognitive Werte, Körpergröße, Aussehen) zu prognostizieren beanspruchen; das Verfahren (PGT-P) wird inzwischen an über 100 US-Fertilitätskliniken zu Kosten von bis zu 50.000 US-Dollar angeboten und unter anderem von Elon Musk und Peter Thiel unterstützt. Das MIT Technology Review zählte „Embryo Scoring” im Januar 2026 zu seinen zehn Durchbruchstechnologien des Jahres, verwies dabei zugleich auf die begrenzte prädiktive Aussagekraft der Scores und auf die mehrheitliche Ablehnung nicht-medizinisch begründeter Selektion in Bevölkerungsumfragen. Die wissenschaftliche und ethische Bewertung dieser Verfahren ist Gegenstand kontroverser Debatten.
- Keimbahnedition mit CRISPR: Der chinesische Wissenschaftler He Jiankui gab im November 2018 die Geburt von zwei mittels CRISPR keimbahn-editierten Mädchen bekannt – ein Vorgang, der weltweit als gravierender Verstoß gegen wissenschaftliche und ethische Standards verurteilt wurde. He wurde 2019 in China zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt.
- Keimbahn-Basiseditierung (2026): Im Mai/Juni 2026 berichtete ein Team um Dieter Egli (Columbia University) in einem Preprint über den Einsatz von Base Editing zur gezielten Veränderung dreier krankheitsrelevanter Gene (PCSK9, HBG1, HBG2) in frühen, nicht zur Implantation bestimmten menschlichen Embryonen. Das Unternehmen Nucleus Genomics kündigte an, künftige Forschung dieser Art zu finanzieren. Die Studie zeigte neben punktuellen Erfolgen erhebliche Sicherheitsprobleme (Mosaikbildung, Entwicklungsstopps editierter Zellen); Egli selbst betonte, das Verfahren sei „meilenweit von einer klinischen Anwendung entfernt”. Die Ankündigung löste erneut Debatten über eine mögliche Kommerzialisierung reproduktiver Keimbahn-Editierung im Sinne einer neuen Eugenik aus.
Ideengeschichtliche Kontinuitätsthesen
Im Kontext der TESCREAL-Debatte (Émile P. Torres, Timnit Gebru, Alice Crary) wird argumentiert, dass mehrere zeitgenössische technikoptimistische Strömungen – Transhumanismus, Effektiver Altruismus, Longtermism, KI-Sicherheits-Diskurse – in ideengeschichtlicher Kontinuität zu eugenischen Traditionen stehen, insbesondere durch die Übernahme quantifizierbarer „Intelligenz” als zentralem anthropologischem Maßstab.
Diese These ist innerhalb der wissenschaftlichen Debatte kontrovers; Gegner verweisen darauf, dass die organisatorische und personelle Trennung zur klassischen Eugenik deutlich sei.
Abgrenzungen
- Eugenik vs. Sozialdarwinismus: Sozialdarwinismus überträgt evolutionäre Selektionsmodelle auf gesellschaftliche Konkurrenz, ohne notwendig staatliche Eingriffe in Fortpflanzung zu fordern; Eugenik fordert genau solche Eingriffe.
- Eugenik vs. Genetik / Humangenetik: Genetik ist eine wissenschaftliche Disziplin; Eugenik ein politisch-normatives Programm. Genetische Forschung ist nicht per se eugenisch, kann aber eugenisch interpretiert oder eingesetzt werden.
- Eugenik vs. Reproduktionsmedizin / Genetische Beratung: Genetische Beratung zielt auf informierte Selbstentscheidung, nicht auf Bevölkerungssteuerung. Die Grenze zur liberalen Eugenik ist in der Forschungsliteratur Gegenstand andauernder Diskussion.
Verwandte Begriffe
- Rassenhygiene – die deutschsprachige Variante des eugenischen Diskurses
- Sozialdarwinismus – verwandte, ältere ideologische Strömung
- Wissenschaftlicher Rassismus – eng mit klassischer Eugenik verschränkt
- Liberale Eugenik – heutige philosophische Position zur reproduktiven Selbstbestimmung
- Procreative Beneficence – Savulescus Position innerhalb dieses Diskurses
- „Aktion T4” – nationalsozialistisches Mordprogramm an Menschen mit Behinderungen
- Präimplantationsdiagnostik – heutiges reproduktionsmedizinisches Verfahren mit eugenischer Anschlussfähigkeit
- Transhumanismus – zeitgenössische Strömung, deren Verhältnis zur eugenischen Tradition kontrovers diskutiert wird
- TESCREAL – kritische Sammelbezeichnung, die ideengeschichtliche Kontinuitäten zur Eugenik thematisiert
Quellenangaben
- Agar, Nicholas (2004): Liberal Eugenics: In Defence of Human Enhancement.
- Black, Edwin (2003): War Against the Weak: Eugenics and America’s Campaign to Create a Master Race.
- Black, Julia (2026): Embryo Scoring. In: MIT Technology Review, 10 Breakthrough Technologies 2026, 12. Januar 2026. https://www.technologyreview.com/2026/01/12/1130011/embryo-scoring-genetic-testing-2026-breakthrough-technology/
- Buchanan, Allen / Brock, Dan W. / Daniels, Norman / Wikler, Daniel (2000): From Chance to Choice: Genetics and Justice.
- Friedlander, Henry (1995): The Origins of Nazi Genocide: From Euthanasia to the Final Solution.
- Fukuyama, Francis (2002): Our Posthuman Future: Consequences of the Biotechnology Revolution.
- Galton, Francis (1883): Inquiries into Human Faculty and Its Development.
- Galton, Francis (1869): Hereditary Genius: An Inquiry into Its Laws and Consequences.
- Gebru, Timnit / Torres, Émile P., 2024. The TESCREAL Bundle: Eugenics and the Promise of Utopia through Artificial General Intelligence. In: First Monday 29 (4). DOI: 10.5210/fm.v29i4.13636.
- Habermas, Jürgen, 2001. Die Zukunft der menschlichen Natur. Auf dem Weg zu einer liberalen Eugenik?
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