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N. Katherine Hayles

Nancy Katherine Hayles (* 16. Dezember 1943 in Saint Louis, Missouri) ist eine US-amerikanische Literatur- und Medienwissenschaftlerin. Ihr Buch How We Became Posthuman: Virtual Bodies in Cybernetics, Literature, and Informatics (1999) gilt als kanonischer Text des sogenannten kritischen Posthumanismus.

Es rekonstruiert systematisch die ideengeschichtliche und epistemologische Genealogie der Vorstellung, dass menschliches Bewusstsein als reine Information substratunabhängig repräsentierbar sei.

Hayles ist promovierte Chemikerin (Rochester 1969) mit anschließender Promotion in englischer Literatur (Rochester 1977). Diese doppelte disziplinäre Ausbildung prägt ihren Stil, der literatur- und kulturwissenschaftliche Analyse konsequent mit der präzisen Auseinandersetzung mit Naturwissenschaft und Technologie verbindet.

Sie war Professorin an der University of Iowa und, in zwei Phasen (1992–2008 sowie erneut seit 2018), an der University of California, Los Angeles, wo sie seit 2018 als Distinguished Research Professor aktiv lehrt und forscht. An der Duke University, wo sie 2008–2018 als James B. Duke Professor of Literature wirkte, ist sie seit ihrer Emeritierung 2018 James B. Duke Distinguished Professor Emerita.

Zusammenfassung

N. Katherine Hayles ist eine der einflussreichsten Theoretikerinnen jener kritischen Tradition, die den Gegenpol zum transhumanistischen und TESCREAL-affinen Diskurs verortet ist.

Während Akteure wie David Pearce, Nick Bostrom und Ray Kurzweil die Substratunabhängigkeit des Bewusstseins als Voraussetzung ihrer Programmatik behandeln, hat Hayles die ideengeschichtliche Genese genau dieser Vorstellung rekonstruiert.

Sie verfolgt sie durch die drei Wellen der Cybernetics-Forschung (Macy-Konferenzen 1946–1953; second-order cybernetics der 1960er und 1970er Jahre; Connectionism und virtuelle Realität ab den 1980er Jahren) und weist sie als historisch kontingent aus.

Hayles ist eine kritische Posthumanistin – eine Position, die mit dem klassischen Humanismus der Aufklärung (mit seinem autonomen, körperlosen, rationalen Subjekt) bricht, ohne deshalb in den technologisch-utopischen Transhumanismus zu münden.

Ihr Stil – eine in der Sekundärliteratur als „embodied virtuality” bezeichnete Position – besteht darin, dass Information immer in einem Trägermedium realisiert ist, dass dieses Trägermedium nicht beliebig austauschbar ist und dass dies sowohl für menschliche als auch für maschinelle Informationsverarbeitung gilt.

Über How We Became Posthuman hinaus hat Hayles eine Reihe einflussreicher Bücher publiziert, darunter Writing Machines (2002), My Mother Was a Computer (2005), How We Think (2012), Unthought: The Power of the Cognitive Nonconscious (2017) und Bacteria to AI (2025). Diese Werke verhandeln jeweils unterschiedliche Aspekte des Verhältnisses von Information, Materialität, Kognition und Technologie.

Biografie

Frühe Jahre und doppelte Ausbildung (1943–1977)

Nancy Katherine Hayles wurde 1943 in Saint Louis, Missouri, geboren. Sie studierte zunächst Chemie und schloss 1966 mit dem Bachelor am Rochester Institute of Technology ab.

1969 erwarb sie den Master in Chemie am California Institute of Technology (Caltech), arbeitete anschließend als Forschungschemikerin und kehrte später zu literarischer Forschung zurück. 1970 absolvierte sie einen Master in englischer Literatur an der Michigan State University, 1977 schloss sie die Promotion in englischer Literatur an der University of Rochester ab.

Diese doppelte disziplinäre Ausbildung wird in der Sekundärliteratur durchgehend als prägend für ihren Stil hervorgehoben.

Akademische Karriere (1977–heute)

Hayles war Assistant Professor an der University of Missouri (1977–1982), Associate Professor an der University of Iowa (1982–1992) und Professorin (Hillis Professor of Literature in English and Media Arts) an der University of California, Los Angeles (1992–2008). 2008 wechselte sie als James B. Duke Professor of Literature an die Duke University.

2018 ging sie dort in den Ruhestand und trägt seither den Titel James B. Duke Distinguished Professor Emerita; im selben Jahr kehrte sie als Distinguished Research Professor an die University of California, Los Angeles zurück, wo sie seither aktiv lehrt und forscht – ihre heutige institutionelle Hauptaffiliation (Stand 2026). Sie war Präsidentin der Society for Literature, Science, and the Arts (SLSA).

Publikationsgeschichte (1984–2025)

Hayles’ wissenschaftliche Produktivität erstreckt sich über vier Jahrzehnte mit zahlreichen Büchern und über 100 Aufsätzen.

Wichtige Stationen umfassen The Cosmic Web (1984, ihre erste literaturwissenschaftliche Monografie zur Verbindung von moderner Physik und Literatur) und Chaos Bound (1990, zur literarischen Verarbeitung von Chaostheorie). Es folgen How We Became Posthuman (1999, ihr international meistzitiertes Werk) und Writing Machines (2002, zum Verhältnis von medialer Materialität und Schrift).

Danach erschienen My Mother Was a Computer (2005), Electronic Literature (2008), How We Think (2012), Unthought (2017) und Bacteria to AI: Human Futures with our Nonhuman Symbionts (2025).

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

Hayles erhielt 1999 den Rene Wellek Prize der American Comparative Literature Association für How We Became Posthuman. Sie ist Mitglied der American Academy of Arts and Sciences (gewählt 2010) und Fellow mehrerer wissenschaftlicher Gesellschaften.

2024 verlieh ihr das Royal College of Art (London) die Ehrendoktorwürde. Das Rochester Institute of Technology (RIT) ist Hayles’ frühere Ausbildungsstätte: Dort erwarb sie 1966 den Bachelor in Chemie, und die Hochschule hatte sie bereits 2010 in ihre Innovation Hall of Fame aufgenommen. Für die Commencement-Feier im Mai 2026 kündigte das RIT ihr die Verleihung eines Honorary Doctor of Letters an.

Wissenschaftliches Werk

How We Became Posthuman (1999)

Das international meistzitierte Werk von Hayles ist How We Became Posthuman: Virtual Bodies in Cybernetics, Literature, and Informatics (University of Chicago Press 1999,).

Das Buch verbindet drei Linien: eine ideengeschichtliche Rekonstruktion der drei Wellen der Cybernetics-Bewegung; eine literaturwissenschaftliche Analyse paradigmatischer Science-Fiction- und Cyberpunk-Texte (Philip K. Dick, William Gibson, Greg Bear, Bernard Wolfe); und eine philosophisch-epistemologische Auseinandersetzung mit der These der Substratunabhängigkeit des Bewusstseins.

Drei Hauptthesen prägen das Buch. Erstens die These, dass die Vorstellung des Bewusstseins als reine Information eine historisch kontingente, in den Macy-Konferenzen (1946–1953) und den nachfolgenden cybernetischen Diskussionen entstandene Konstruktion ist.

Zweitens die These, dass diese Konstruktion durch die Streichung der Materialität (englisch erasure of materiality) charakterisiert ist. Drittens die Forderung nach einer Position der embodied virtuality, die Information immer als in spezifischen Trägermedien realisiert begreift.

Die in der Sekundärliteratur am häufigsten zitierte Passage des Buches betrifft die Selbstpositionierung. Hayles entwickelt eine kritische Variante des Posthumanismus, die sich vom klassischen Humanismus mit seinem autonomen, körperlosen, rationalen Subjekt verabschiedet, ohne in den transhumanistischen Glauben an die Substratunabhängigkeit zu fallen.

Drei Wellen der Cybernetics

Hayles’ historische Rekonstruktion der Cybernetics-Bewegung ist bahnbrechend. Sie unterscheidet drei Wellen:

Erste Welle (1946–1960): Die Macy-Konferenzen unter dem Vorsitz von Warren McCulloch (mit Norbert Wiener, Claude Shannon, John von Neumann, Margaret Mead, Heinz von Foerster, Gregory Bateson). Zentral war hier die Etablierung von Information als Schlüsselbegriff und die Vorstellung von Homöostase als Regulationsprinzip.

Zweite Welle (1960er–1970er Jahre): Second-order cybernetics (Heinz von Foerster, Humberto Maturana, Francisco Varela). Zentral war hier die Einbeziehung des Beobachters in das beobachtete System und die Entwicklung der Autopoiesis-Theorie.

Dritte Welle (1980er Jahre und folgend): Die Verschmelzung mit Künstliche-Intelligenz-Forschung, Connectionism und virtueller Realität – die Vorbereitung der heutigen digitalen Kultur.

Erasure of Materiality

Eine besonders einflussreiche These Hayles’ betrifft die Streichung der Materialität in der Cybernetics-Tradition. Beginnend mit Shannons Informationstheorie (Shannon 1948) wurde Information als von ihrem Trägermedium unabhängig konzeptualisiert.

Hayles argumentiert, dass dieser Schritt – der für ingenieurwissenschaftliche Zwecke produktiv war – zur philosophisch-ontologischen Position generalisiert wurde, in der Bewusstsein und Identität von ihrem körperlichen Träger lösbar erscheinen. Diese Verschiebung ist nach Hayles die ideengeschichtliche Voraussetzung des heutigen transhumanistischen Mind Uploading-Programms.

Writing Machines und My Mother Was a Computer

In Writing Machines (MIT Press 2002,) entwickelte Hayles das Konzept der Media-Specific Analysis (MSA), das die Aufmerksamkeit auf die spezifische Materialität literarischer und elektronischer Texte richtet.

My Mother Was a Computer: Digital Subjects and Literary Texts (University of Chicago Press 2005,) baute auf dieser Linie auf und verband sie mit kulturwissenschaftlichen Analysen der digitalen Codierung.

Unthought und Cognitive Assemblages (2017)

Unthought: The Power of the Cognitive Nonconscious (University of Chicago Press 2017,) entwickelt das Konzept der Cognitive Assemblages – Verbünden aus menschlichen und nicht-menschlichen kognitiven Systemen, in denen Bedeutung, Entscheidung und Handlung emergieren.

Hayles argumentiert, dass die meisten kognitiven Prozesse – bei Menschen wie bei technischen Systemen – auf der Ebene des cognitive nonconscious ablaufen und nicht der reflexiven Verfügung zugänglich sind. Diese Linie ist eine Brücke zu Andrew Pickering (The Mangle of Practice) und Donna Haraway.

Bacteria to AI (2025)

Bacteria to AI: Human Futures with our Nonhuman Symbionts (University of Chicago Press 2025) ist das jüngste größere Werk von Hayles und erweitert die cognitive assemblages-Linie auf das Verhältnis von menschlichen, mikrobiellen und KI-basierten kognitiven Systemen. Das Buch wird in der Sekundärliteratur als Antwort auf die TESCREAL-affine Substratunabhängigkeits-These diskutiert.

Einordnung

Hayles steht an zentraler Stelle der kritischen Linie:

Kritischer Posthumanismus: Gemeinsam mit Donna Haraway und Karen Barad bildet Hayles den Kern der posthumanistischen Tradition, die sich vom klassischen Humanismus verabschiedet, ohne in den Transhumanismus zu münden. Diese eigenständige Position ist das Hauptgegenstück zu den TESCREAL-affinen Lesarten von Posthumanität.

Substratunabhängigkeits-Kritik: Hayles’ Hauptthese der erasure of materiality ist die Wurzel der Kritik an Mind-Uploading-, Whole-Brain-Emulation- und Substratunabhängigkeits-Programmen. Während diese Programme die Substratunabhängigkeit als Voraussetzung behandeln, hat Hayles die ideengeschichtliche Kontingenz genau dieser Voraussetzung rekonstruiert.

TESCREAL-Kritik: Hayles ist innerhalb der TESCREAL-Debatte (Gebru/Torres 2024) eine wichtige Vorgängerin der jüngeren kritischen Linie. Ihre Rekonstruktion der ideengeschichtlichen Genese ist in der Sekundärliteratur (Gebru/Torres 2024) als Grundlegung der heutigen TESCREAL-Kritik anerkannt.

Cybernetics-Genealogie: Über die drei-Wellen-Rekonstruktion reicht Hayles über die unmittelbare KI-Debatte hinaus – Norbert Wiener, Shannon, Margaret Mead, Bateson, von Foerster, Maturana, Varela, Haraway. Diese ideengeschichtliche Tiefenanalyse ist eigenständig und bislang allein bei Hayles ausgeführt.

Brücke zwischen Literaturwissenschaft und KI-Diskurs: Hayles ist eine der wenigen Personen dieses Felds, deren Hauptverankerung in Literatur- und Medienwissenschaft liegt. Diese Verankerung bringt eine eigene Tradition (close reading, kulturwissenschaftliche Analyse, Medientheorie) in die KI-Diskussion ein und berührt die kritische Linie.

Verhältnis zu Donna Haraway: Hayles und Haraway bilden ein eng verbundenes, aber unterscheidbares Paar. Während Haraway primär über das Cyborg-Manifest (1985) und die Companion-Species-Linie arbeitet, ist Hayles primär ideengeschichtlich-historisch angelegt. Beide eint die Verweigerung sowohl der humanistischen Subjekt-Position als auch der transhumanistischen Substratunabhängigkeit.

Kontroversen und Kritik

Substantielle Diskussionspunkte betreffen mehrere Aspekte:

Verhältnis von Materialität und Information: Hayles’ These der erasure of materiality ist in der Sekundärliteratur (Wolfe 2010, What Is Posthumanism?; Braidotti 2013, The Posthuman) teils als eigenständige Position, teils als zu eng auf die anglophone Cybernetics-Tradition fokussiert kritisiert worden.

Insbesondere die Frage, ob die kontinentale Phänomenologie (Husserl, Merleau-Ponty) bereits eine materielle Korrektur dieser Position vorbereitet hatte, ist Gegenstand der Diskussion.

Rezeption in den Naturwissenschaften: Hayles’ Position – die literatur- und kulturwissenschaftliche Analyse von Naturwissenschaft – wurde im Kontext der Science Wars der 1990er Jahre (Sokal-Affäre 1996; Alan Sokal/Jean Bricmont 1998, Fashionable Nonsense) als beispielhaft für die nicht-naturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit Wissenschaft diskutiert.

Hayles’ doppelte chemisch-literaturwissenschaftliche Ausbildung wird in der Sekundärliteratur als günstige Voraussetzung dafür hervorgehoben, dass ihre Position diese Auseinandersetzung trägt.

Aktualität der Cybernetics-Genealogie: Eine Frage betrifft die Frage, inwieweit die in How We Became Posthuman rekonstruierte Cybernetics-Genealogie für die heutige LLM-Ära noch unmittelbar relevant ist. Hayles selbst hat in späteren Werken (Unthought 2017, Bacteria to AI 2025) ihre Position erweitert; die Sekundärliteratur diskutiert, ob die ursprüngliche Genealogie ausreichend differenziert war.

Verhältnis zur feministischen Tradition: Hayles steht in einer von Donna Haraway und Sandra Harding geprägten feministischen Wissenschaftsforschungstradition, hat sich aber gegenüber dezidiert intersektionalen und postkolonialen Erweiterungen (Sylvia Wynter, Achille Mbembe, Saidiya Hartman) weniger explizit positioniert.

Diese Engführung ist von Teilen der jüngeren posthumanistischen Forschung (Jackson 2020, Becoming Human) kritisch diskutiert worden.

Disziplinärer Rezeptionsasymmetrie: Hayles wird in literatur- und medienwissenschaftlichen Diskursen breit rezipiert, in den technisch orientierten KI- und Computer-Science-Communities hingegen vergleichsweise wenig. Diese Rezeptionsasymmetrie ist symptomatisch für die Trennung zwischen techno-utopischen und kritischen Diskursen, die in der TESCREAL-Debatte explizit thematisiert wird.

Verwandte Begriffe

Quellenangaben

  1. Braidotti, Rosi, 2013. The Posthuman.
  2. Duke University, Department of English (o. J.). N. Katherine Hayles, James B. Duke Distinguished Professor Emerita. Faculty Database. https://fds.duke.edu/db/aas/Literature/faculty/n.hayles
  3. Gebru, Timnit / Torres, Émile P., 2024. The TESCREAL Bundle: Eugenics and the Promise of Utopia through Artificial General Intelligence. In: First Monday 29 (4). DOI: 10.5210/fm.v29i4.13636.
  4. Haraway, Donna J., 1991. Simians, Cyborgs, and Women: The Reinvention of Nature.
  5. Hayles, N. Katherine, 1984. The Cosmic Web: Scientific Field Models and Literary Strategies in the Twentieth Century.
  6. Hayles, N. Katherine, 1990. Chaos Bound: Orderly Disorder in Contemporary Literature and Science.
  7. Hayles, N. Katherine, 1999. How We Became Posthuman: Virtual Bodies in Cybernetics, Literature, and Informatics.
  8. Hayles, N. Katherine, 2002. Writing Machines.
  9. Hayles, N. Katherine, 2005. My Mother Was a Computer: Digital Subjects and Literary Texts.
  10. Hayles, N. Katherine, 2008. Electronic Literature: New Horizons for the Literary.
  11. Hayles, N. Katherine, 2012. How We Think: Digital Media and Contemporary Technogenesis.
  12. Hayles, N. Katherine, 2017. Unthought: The Power of the Cognitive Nonconscious.
  13. Hayles, N. Katherine, 2025. Bacteria to AI: Human Futures with our Nonhuman Symbionts.
  14. Jackson, Zakiyyah Iman (2020): Becoming Human: Matter and Meaning in an Antiblack World.
  15. Rochester Institute of Technology (Red.), 2026. RIT to Recognize Five Distinguished Leaders at 2026 Commencement. RIT News. https://www.rit.edu/news/rit-recognize-five-distinguished-leaders-2026-commencement
  16. Shannon, Claude E., 1948. A Mathematical Theory of Communication. In: Bell System Technical Journal 27 (3), S. 379–423. DOI: 10.1002/j.1538-7305.1948.tb01338.x.
  17. University of California, Los Angeles, Department of English (o. J.). Hayles, N. Katherine – Distinguished Research Professor. Faculty-Webseite. https://english.ucla.edu/people-faculty/hayles-katherine-n/
  18. Wiener, Norbert, 1948. Cybernetics: Or Control and Communication in the Animal and the Machine.
  19. Wolfe, Cary, 2010. What Is Posthumanism?

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