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Cosmism

Cosmism (russisch космизм; deutsch Kosmismus) bezeichnet zwei in der Sache deutlich unterschiedliche, ideengeschichtlich verbundene philosophische Strömungen.

Zum einen bezeichnet er den im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert in Russland entstandenen russischen Kosmismus (русский космизм), eine eigenständige philosophisch-religiöse Bewegung um Nikolai Fjodorov, Konstantin Ziolkowski, Wladimir Wernadski und Alexander Tschischewski.

Zum anderen bezeichnet er einen seit etwa 2010 unter ausdrücklicher Bezugnahme auf den russischen Kosmismus reformulierten modernen Kosmismus, der vor allem durch Ben Goertzels A Cosmist Manifesto (2010) als technikoptimistisch-transhumanistische Variante in die heutige Tech- und KI-Ideologiedebatte eingegangen ist.

Beide Varianten teilen eine Reihe von Grundmotiven: die programmatische Ablehnung des Todes, die Erwartung einer aktiven Rolle des Menschen in der Transformation des Kosmos sowie eine starke Verbindung von Naturwissenschaft und spiritueller bzw. metaphysischer Imagination. Sie unterscheiden sich aber erheblich in religionsphilosophischem Hintergrund, methodischem Stil und politischer Verortung.

Im gegenwärtigen Diskurs hat der Begriff zusätzlich Sichtbarkeit durch die TESCREAL-Kritik (Gebru/Torres 2024) erhalten, in der das C des Akronyms für Cosmism steht und der Begriff als ein Strang des nach Gebru/Torres ideengeschichtlich verflochtenen Bündels von Strömungen behandelt wird.

Zusammenfassung

Der russische Kosmismus entstand als eigenständige Synthese aus östlich-orthodoxer Theologie (insbesondere der Vergöttlichungslehre, theosis), Aufklärungsphilosophie, naturwissenschaftlichem Optimismus, marxistisch-soziologischen Versatzstücken und einer ausgeprägten utopisch-eschatologischen Imagination.

Sein zentraler Begründer Nikolai Fjodorov (1829–1903) formulierte als programmatischen Mittelpunkt das gemeinsame Werk (russisch общее дело). Es bezeichnet die kollektive Aufgabe der Menschheit, den Tod technisch-wissenschaftlich zu überwinden, alle bisher Verstorbenen wiederaufzuerwecken und den Kosmos zu kolonisieren, um Platz für die so entstehende Population zu schaffen.

Sein Schüler Konstantin Ziolkowski (1857–1935) übernahm das Programm und entwickelte daraus die mathematisch-physikalischen Grundlagen der Raumfahrt; Wladimir Wernadski (1863–1945) prägte den heute weiterverbreiteten Begriff der Noosphäre.

Stalinismus, ideologische Liquidation und Verfolgung führten zur Suppression der kosmistischen Schule ab den späten 1920er Jahren; gleichwohl blieb ihr Einfluss auf das sowjetische Raumfahrtprogramm prägend.

Der moderne Kosmismus übernimmt Vokabular und Grundmotive – Überwindung des Todes, kosmische Expansion, technisch-spirituelle Synthese – und verbindet sie mit den Programmschwerpunkten der zeitgenössischen Tech- und KI-Bewegung: AGI, Mind Uploading, Kryonik, Lebensverlängerung, Nanotechnologie, Singularität.

Russischer Kosmismus

Begründer: Nikolai Fjodorov (1829–1903)

Nikolai Fjodorowitsch Fjodorov (auch Fedorov), uneheliches Kind des Fürsten Pawel Iwanowitsch Gagarin, wuchs nach dem frühen Tod des Vaters in materiell unsicheren Verhältnissen auf und arbeitete den Großteil seines Lebens als Bibliothekar an der Rumjanzew-Bibliothek (heute Russische Staatsbibliothek) in Moskau.

Er publizierte zu Lebzeiten kaum; seine Schriften wurden posthum unter dem Titel Philosophie des gemeinsamen Werks (Философия общего дела, zwei Bände, 1906 und 1913) herausgegeben.

Fjodorovs Programm ist im Kern eine radikale technisch-religiöse Reinterpretation der christlichen Auferstehungshoffnung. Wo die orthodoxe Theologie die Auferstehung der Toten als Werk Gottes erwartet, formuliert Fjodorov sie als ethische Pflicht und praktische Aufgabe der Menschheit, die durch wissenschaftliche und technologische Mittel zu erfüllen sei. Daraus folgen drei verbundene Forderungen:

  1. Regulation der Natur: Die Menschheit dürfe sich nicht passiv den thermodynamischen und biologischen Gegebenheiten unterwerfen, sondern müsse aktiv eingreifen – gegen Hunger, Krankheit, Tod, Entropie.
  2. Auferstehung der Vorfahren: Es sei moralische Pflicht, jeden einzelnen verstorbenen Menschen – durch Rekonstruktion aus den nach dem Tod verstreuten Materialteilchen – wieder zum Leben zu erwecken. Diese Aufgabe sei keine metaphysische Spekulation, sondern eine wissenschaftliche Forschungsaufgabe.
  3. Kosmische Expansion: Da die Erde die so wiederauferstehende Population nicht beherbergen könne, müsse die Menschheit das gesamte Universum kolonisieren – eine Aufgabe, die nach Fjodorov die historische Mission Russlands fortsetze, in der „fünften Richtung” (dem Weltraum) das, was bisher in vier Himmelsrichtungen geleistet worden sei.

Fjodorovs Stil ist essayistisch, religiös aufgeladen und teils orakelhaft; seine Wirkung verdankte er weniger der publizierten Form als persönlicher Lehrtätigkeit. Zu seinen Schüler:innen und Bewunderern zählten Lew Tolstoi, Fjodor Dostojewski, Wladimir Solowjow und Konstantin Ziolkowski.

Konstantin Ziolkowski (1857–1935)

Konstantin Eduardowitsch Ziolkowski, Schullehrer in Kaluga und autodidaktischer Mathematiker und Physiker, übernahm Fjodorovs kosmische Vision und übersetzte sie in praktische Raumfahrtwissenschaft.

Sein Aufsatz Die Erforschung des Weltraums mittels Rückstoßgeräten (1903) gilt als die erste wissenschaftliche Grundlegung der Raketentechnik; die Ziolkowski-Gleichung zur Massenverhältnis-Berechnung von Mehrstufenraketen ist bis heute eines der Grundgleichungen der Raumfahrt.

Ziolkowski formulierte zudem eine eigene kosmische Philosophie – den kosmischen Panpsychismus, in dem das Universum als belebt und entwicklungsfähig konzipiert ist. Zudem prägte er die berühmte Wendung, die Erde sei die Wiege der Menschheit, die man aber „nicht ewig in der Wiege bleiben” werde.

Wladimir Wernadski (1863–1945)

Wladimir Iwanowitsch Wernadski war Geochemiker, Mineraloge und Wissenschaftsorganisator (Gründer der Ukrainischen Akademie der Wissenschaften, später wirksam an der Sowjetischen Akademie). Er prägte (in Anschluss an Eduard Suess und Pierre Teilhard de Chardin) den Begriff der Noosphäre (Sphäre des Denkens) als jüngste Phase der Erdgeschichte, in der die menschliche Vernunft zum geologisch wirksamen Faktor werde.

Sein Hauptwerk Die Biosphäre (1926) ist die heute kanonische naturwissenschaftliche Begriffsprägung; der Noosphären-Begriff hat in der Umweltwissenschaft, in der Anthropozän-Debatte und in der Kosmismus-Tradition gleichermaßen Spuren hinterlassen.

Alexander Tschischewski (1897–1964)

Alexander Leonidowitsch Tschischewski war Biophysiker und Begründer der Heliobiologie (Erforschung des Einflusses solarer Aktivität auf biologische und gesellschaftliche Prozesse). Seine These einer Korrelation zwischen Sonnenflecken-Zyklen und Massenpsychologie, kollektivem Verhalten und historischen Ereignissen ist wissenschaftlich kontrovers, gehörte aber in der Frühphase der kosmistischen Schule zum kanonischen Themenrepertoire.

Weitere Strömungen

Zum erweiterten Kreis der kosmistischen Tradition gehörten Alexander Bogdanow (Tektologie, frühe Systemtheorie; sein Tod 1928 bei einem selbst durchgeführten Bluttransfusionsexperiment ist eine charakteristische Episode der Bewegung) und der Komponist Alexander Skrjabin (Prometheus: Poem of Fire, 1910; geplantes, unvollendetes Mysterium).

Ebenfalls dazu zählen die Künstler:innen des Suprematismus (Kasimir Malewitsch) und Konstruktivismus, deren formale Sprache eines kosmischen Universalismus eng mit dem kosmistischen Imaginarium verbunden ist.

Suppression und Nachwirkung

Mit der ideologischen Konsolidierung des Stalinismus ab Ende der 1920er Jahre wurde der Kosmismus als idealistische, religiös kontaminierte Strömung suppressiv behandelt. Mehrere Vertreter:innen wurden inhaftiert (Tschischewski 1942 verhaftet, 1958 rehabilitiert); Fjodorovs Werke wurden aus den meisten Bibliotheken entfernt.

Trotz dieser Suppression blieb die kosmistische Imagination im sowjetischen Raumfahrtprogramm wirksam – sowohl personell (über Ziolkowski und seine Schüler:innen, darunter Sergej Koroljow) als auch konzeptuell. Der erste Sputnik (1957) und der erste Mensch im All (Juri Gagarin, 1961) sind Ereignisse, die die kosmistische Vision politisch und symbolisch realisierten.

Ab den 1970er Jahren wurde der Kosmismus in der sowjetischen und nachsowjetischen Philosophiegeschichte rehabilitiert; seit den 1990er Jahren hat er eine eigenständige Renaissance erlebt. In der westlichen Kunstwelt ist der Kosmismus durch den Künstler Anton Vidokle (Filmtrilogie Immortality for All, 2014–2017), die e-flux-Plattform und Ausstellungen wie Russian Cosmism (Garage Museum Moskau, 2015) zu einem prominenten Bezugsfeld geworden.

Moderner Kosmismus

Ben Goertzels A Cosmist Manifesto (2010)

Mit A Cosmist Manifesto: Practical Philosophy for the Posthuman Age (Humanity+ Press, 2010) hat der US-amerikanische KI-Forscher Ben Goertzel (Mitgründer der AGI Society, später SingularityNET) den Begriff Cosmism für eine reformulierte, technikoptimistisch-transhumanistische Variante übernommen.

Goertzel benennt Ziolkowski und den russischen Kosmismus ausdrücklich als ideengeschichtliche Quelle, verlegt den Schwerpunkt jedoch von Auferstehungstheologie und kosmischer Kolonisation auf einen Themenkanon, der die Tech-Bewegung der 2010er Jahre kanonisch repräsentiert.

Dazu zählen künstliche Allgemeinintelligenz, Mind Uploading, Nanotechnologie, Kryonik, radikale Lebensverlängerung, Psychedelika, Meditation, Singularität, Psi-Phänomene, mögliche außerirdische Intelligenz und cetacean (delphinartige) Intelligenz.

Das Cosmist Manifesto wird seit 2010 durch Humanity+ (vormals World Transhumanist Association, WTA) vertrieben. Eine begleitende Liste Ten Cosmist Convictions (Goertzel und Giulio Prisco, 2010) fasst das Programm in zehn knappen Sätzen zusammen, darunter:

Verortung in der Tech-Ideologiedebatte

Der moderne Kosmismus ist nicht nur ideengeschichtlich, sondern auch sozial mit den anderen Strömungen der gegenwärtigen Tech- und KI-Ideologiedebatte verbunden. Goertzel war Mitarbeiter am Singularity Institute for Artificial Intelligence (SIAI), Gründer der jährlichen AGI Conference-Reihe (seit 2008) und einer der frühesten Vertreter des Begriffs Artificial General Intelligence.

Im KI-Sicherheitsdiskurs vertritt Goertzel eine technikoptimistische Position, die sich von der Yudkowsky-/Bostrom-Linie deutlich unterscheidet. Giulio Prisco – Mitautor der Ten Cosmist Convictions – verbindet die Tradition mit der von ihm 2012 gegründeten Turing Church, einer als „Meta-Religion” konzipierten Plattform zur Verbindung von Spiritualität, Wissenschaft und Technologie.

TESCREAL-Kontext

Im Rahmen der TESCREAL-Kritik (Gebru/Torres 2024) steht das C in dem Akronym für Cosmism. Die These der TESCREAL-Autorinnen ist, dass die sieben Strömungen – Transhumanism, Extropianism, Singularitarianism, Cosmism, Rationalism, Effective Altruism, Longtermism – ideengeschichtlich, sozial und institutionell verflochten ein Bündel mit gemeinsamen Wurzeln in der anglo-amerikanischen Eugenik-Tradition bilden.

Innerhalb des Bündels nimmt Cosmism die Position einer kosmisch-expansiven Dimension ein: die Erweiterung der Maximierungs-Operation (Lebensverlängerung, intelligenz-Maximierung, Wertschöpfung) auf den gesamten erreichbaren Kosmos.

Die TESCREAL-Lesart ist umstritten; Vertreter:innen des modernen Kosmismus (Goertzel, Prisco) haben sie als pauschalisierend zurückgewiesen. Zugleich ist die Verflechtung mit den anderen TESCREAL-Komponenten – insbesondere Transhumanismus, Singularitarianismus, Longtermism – empirisch gut belegbar; Goertzel ist neben dem Cosmist Manifesto auch Mitautor zentraler AGI-Singularitäts-Texte (etwa des AGI Roadmap-Bandes 2012).

Kritik und Rezeption

Wissenschaftshistorische Rezeption

Der russische Kosmismus ist in den letzten zwei Jahrzehnten Gegenstand einer eigenständigen wissenschaftshistorischen Renaissance geworden.

Wichtige Beiträge stammen von George M. Young (The Russian Cosmists: The Esoteric Futurism of Nikolai Fedorov and His Followers, Oxford University Press 2012), Anya Bernstein, Boris Groys, Michael Hagemeister und im deutschsprachigen Raum Michael Hagemeister. Diese Forschung hat die Bedeutung des Kosmismus für die russische Geistesgeschichte, die Geschichte der Raumfahrt und die heutige Anthropozän-Debatte neu sichtbar gemacht.

Kunsthistorische Rezeption

In Kunst und Kuration ist der russische Kosmismus seit etwa 2015 prominent. Zu den zentralen Stationen zählen Anton Vidokles Filmtrilogie Immortality for All (2014–2017), die e-flux-Plattform und das Cosmonauts: Birth of the Space Age-Programm am Science Museum London (2015). Hinzu kommen mehrere Ausstellungen am Garage Museum Moskau, am Haus der Kulturen der Welt Berlin und auf der Bergen Assembly 2019.

Politiktheoretische Kritik

Eine politiktheoretische Kritik weist darauf hin, dass die kosmistische Imagination – sowohl in der russischen als auch in der modernen Variante – eine starke Affinität zu autoritären Politik-Modellen aufweisen kann.

Boris Groys hat in mehreren Aufsätzen (insbesondere Russian Cosmism, e-flux Verlag 2018) argumentiert, dass der Kosmismus eine totalitäre Verlockung in sich trage: Die Idee einer einzigen, alle umfassenden „gemeinsamen Aufgabe” lasse politischen Pluralismus strukturell schwer abbilden.

In neorussischer Lesart ist der Kosmismus zudem von einigen nationalistischen Strömungen für eine eurasistische Geopolitik in Anspruch genommen worden (Alexander Dugin); diese Aneignung ist von einem Großteil der akademischen Cosmismus-Forschung kritisch eingeordnet.

Religionskritische Sicht

Aus religionskritischer Perspektive (Robert M. Geraci, Apocalyptic AI, 2010; John Gray, The Immortalization Commission, 2011) wird argumentiert, der moderne Kosmismus sei eine säkulare Eschatologie, die klassische religiöse Motive – Auferstehung, ewiges Leben, kosmische Erlösung – in ein technisch-naturwissenschaftliches Vokabular übersetze, ohne ihre strukturellen religiösen Eigenheiten zu verlieren.

Diese Lesart ist anschlussfähig an Émile P. Torres’ religionssoziologischen Analysezugang.

Technikkritische Sicht

Aus technikkritischer Perspektive (Émile P. Torres, Timnit Gebru, Becca Lewis) wird der moderne Kosmismus als Element jener Erzählung kritisiert, die kosmische und langfristige Maximierungsprojekte gegen dokumentierte gegenwärtige Schäden in Stellung bringe. Diese Kritik ist im TESCREAL-Eintrag näher ausgearbeitet.

Verhältnis zwischen russischem und modernem Kosmismus

Eine wichtige analytische Unterscheidung: Der russische Kosmismus ist eine eigenständige, in einer spezifischen religions-, geistes- und politikgeschichtlichen Konstellation entstandene philosophische Tradition mit erheblichem ideengeschichtlichem Eigengewicht. Der moderne Kosmismus ist im Wesentlichen eine ideengeschichtliche Aneignung dieser Tradition durch die transhumanistisch-singularitaristische Bewegung.

Die Aneignung ist programmatisch – Goertzel benennt den russischen Kosmismus ausdrücklich als Quelle –, aber sie ist keine bloße Übernahme. Die religiösen, eschatologischen und ethischen Grundannahmen Fjodorovs werden weitgehend ausgelassen, das politische Programm (kollektive, nicht-individuelle Aufgabe) wird in einen individualistisch-techno-libertären Rahmen verlagert.

Zudem wird das russische Spezifikum – die Verbindung zum orthodoxen Christentum, zur russischen Geistesgeschichte und Geopolitik – zugunsten einer globalen Tech-Diskurslage neutralisiert.

Für die kritische Diskussion des modernen Kosmismus ist die Unterscheidung wichtig. Die Kritik an der TESCREAL-Verwendung des Begriffs trifft nicht den russischen Kosmismus, sondern dessen heutige Aneignung. Umgekehrt erbt der moderne Kosmismus nicht alle inneren Spannungen und Reichtümer der russischen Tradition.

Verwandte Begriffe

Quellenangaben

  1. Bernstein, Anya (2019): The Future of Immortality: Remaking Life and Death in Contemporary Russia.
  2. Fjodorov, Nikolai (1906/1913): Filosofija obščego dela.
  3. Gebru, Timnit / Torres, Émile P., 2024. The TESCREAL Bundle: Eugenics and the Promise of Utopia through Artificial General Intelligence. In: First Monday 29 (4). DOI: 10.5210/fm.v29i4.13636.
  4. Geraci, Robert M. (2010): Apocalyptic AI: Visions of Heaven in Robotics, Artificial Intelligence, and Virtual Reality.
  5. Goertzel, Ben (2010): A Cosmist Manifesto: Practical Philosophy for the Posthuman Age.
  6. Goertzel, Ben (Hrsg.) (2008–): Proceedings of the Annual AGI Conference.
  7. Gray, John (2011): The Immortalization Commission: Science and the Strange Quest to Cheat Death.
  8. Groys, Boris (Hrsg.) (2018): Russian Cosmism.
  9. Hagemeister, Michael (1989): Nikolaj Fedorov: Studien zu Leben, Werk und Wirkung.
  10. Prisco, Giulio / Goertzel, Ben (2010): Ten Cosmist Convictions. In: h+ Magazine, Juli 2010.
  11. Singler, Beth (2018): Roko’s Basilisk or Pascal’s? Thinking of Singularity Thought Experiments as Implicit Religion. In: Implicit Religion 20 (3), S. 279–297.
  12. Tschischewski, Alexander L. (1924/2014): Physikalische Faktoren des historischen Prozesses.
  13. Vidokle, Anton (2014–2017): Immortality and Resurrection for All! / This Is Cosmos / Communist Revolution Was Caused by the Sun. Filmtrilogie. Berlin: e-flux.
  14. Wernadski, Wladimir I. (1926/1998): Biosfera.
  15. Young, George M. (2012): The Russian Cosmists: The Esoteric Futurism of Nikolai Fedorov and His Followers.
  16. Ziolkowski, Konstantin E. (1903): Issledovanije mirovych prostranstv reaktivnymi priborami [Die Erforschung des Weltraums mittels Rückstoßgeräten]. In: Nautschnoe obozrenije 5.

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